Tierheim Linxbachhof Tierschutzverein Neunkirchen/Saar und Umgebung e.V.
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Glücksfell Betty

Was Betty betrifft, wird langsam aus der schüchternen Betty eine wirklich selbstbewusste „Betty-Pipilotta“. War Anfangs die Rute auf „Hilfe, ich bin ängstlich“ oder „Was kommt jetzt?“, geht diese mittlerweile wie ein Propeller. Hat sie sich wohl bei unserer Labbiehündin Rosa abgeschaut. Rosa ist auch ihre „neue beste Freundin“.


Als Lieblingsplatz muss für Betty das Fensterbrett vom Wohnzimmer herhalten, damit sie alles, was auf der Straße vorgeht, auch mitbekommt. Kommt der Postbote oder der Amazon-Fahrer, muss natürlich jeder im Haus lautstark darüber informiert werden, dass wer kommt. Rosa macht dann selbstverständlich im Bass mit.

 

Betty ist auch eine kleine Feinschmeckerin. Während Rosa ihrer Rasse alle Ehre macht und die Nahrung fast „inhaliert“, lässt sich Betty beim Essen gerne Zeit und macht auch, wenn es ihr nicht „so“ schmeckt, den „Teller“ nicht leer. Und nur Trockenfutter? Ob Maxmühle, Eikanuba oder Hills, geht gar nicht. Aber wenn Herrchen Lyoner isst, dann sitzt sie wie alle des Rudels, auch die Katzen, dabei und alle warten, dass Herrchen etwas runterfällt.

 

Beim Gassigang mag es Betty am liebsten, wenn wir auf die große freie Wiese im Oberdorf gehen. Da muss sie nicht lange an der
Straße vorbei und kann auf dem Hinweg schon genügend Zeitung lesen. Sieht man vom Weg in den Wald mal ab, geht sie
auch gerne dort hin. Die Wassergärten mag sie nicht so; zu viel Publikum! Dann wird gerne auch mal gepöbelt. Das lernt sie
aber noch, dass Papa und Mama das gar nicht gerne sehen. 

 

In der Unterordnung wurde anfangs bei „Platz“ gerne mal diskutiert, aber es gibt nichts, was ein Leckerchen nicht erledigen könnte.

Ist abends die Arbeit getan, kommt es beim Zu-Bett-gehen immer gerne zum „Rudelkuscheln“. Dann kann ein neuer Tag beginnen.

Eines können wir bei Betty aber nicht feststellen: Den Herdenschutzhund. Sie ist eher ein „Herdenkuschler“.

Ferdi, der auch vom Linxbachhof kam, hat sich als wahrer, verschmuster Stubentiger entpuppt. Er macht aber gerne mal die anderen Katzen rund und legt sich gerne mit den Damen des Hauses an. Unsere Omi Flöckchen gibt ihm dann Feuer, Trudi geht dann einfach weg. Futter wird geteilt und rausgehen ist gar nicht.


Wir freuen uns, dass wir zwei ehemaligen Bewohnern vom Linxbachhof ein schönes Zuhause geben und vielen Dank für eure Arbeit!.


Ivonne & Andy Hahnenberger

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