Katze, braun-schwarz-weiß getigert, schaut geradeaus in die Kamera
Katze, braun-schwarz-weiß getigert, schaut geradeaus in die Kamera
Tierheim Linxbachhof Tierschutzverein Neunkirchen/Saar und Umgebung e.V.
Tierheim LinxbachhofTierschutzverein Neunkirchen/Saar und Umgebung e.V.

Mit 4 Pfoten mitten im Leben...

... das versuchen wir unseren Tierheimhunden so oft es geht zu ermöglichen.

 

Durch die Zusammenarbeit mit der Hundeschule "Sofawölfe Köllertal & St. Wendel" haben unsere Hunde die Möglichkeit, gemeinsam mit Privathunden an Wanderungen, Ausflügen, Social Walks, Freilaufgruppen und an so manch anderem besonderen Event teilzunehmen. Dass die Hunde "Qualitätszeit" erleben dürfen, ist unseren Mitarbeitern und Ehrenamtlichen eine Herzensangelegenheit. Die Hunde in den Alltag zu integrieren, ihnen eine sinnvolle Abwechslung zum Tierheimalltag zu bieten und ihnen ein Stück weit den Anschluss an das Leben "da draußen" zu ermöglichen.

 

Auch am vielfältigen Trainingsangebot nehmen unsere Hunde teil: Ob Einzel- oder Gruppenstunden (mit den Basics Grundgehorsam, Leinenführigkeit, Impulskontrolle, Begegnungstraining und Körpersprache), Gelassenheitstraining, Nasenarbeit wie Mantrailing, Stadt-Training oder Degility - unsere Hunde sind mit Eifer dabei!

Balloo auf großer Tour

Am 06.07.2023 war ein großer Tag für Balloo: Gemeinsam mit Meike Schwarzweller zog er los zum Robert-Schumann-Gymnasium in Saarlouis. Er stellte den SchülerInnnen der 5. Klasse das Tierheim Linxbachhof vor, als Vertreter für den Hundebereich. Aber auch über Katzen, Kaninchen & Co. wurde gesprochen. Die Kinder der Projektwoche "Pfoten helfen Pfoten" waren anfangs sehr beeindruckt von dem großen Rüden, und kurz darauf sehr angetan von unserem Charmeur. Balloo hat seine Auszeit vom stressigen Tierheimalltag sichtlich genossen und seine Streicheleinheiten bei allen Anwesenden abgeholt. Dabei blieb er stets höflich und freundlich. Ein Vorzeigehund! Wir sind sehr stolz auf Balloo.

 

Ein großes Dankeschön geht an die Lehrerinnen der Schule, die Balloo die Möglichkeit gegeben haben, unser Tierheim vorzustellen, und an die Kinder für ihr vorbildliches Benehmen.

"Wandern für den Tierschutz" am 30.04.2023

Wir sagen "Danke"! Unsere Teilnahme an der bundesweiten Aktion "Wandern für den Tierschutz" war ein voller Erfolg! Es konnte einiges an Spendengelder gesammelt werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

 

Neben Privathunden und ehemaligen Tierheimhunden nahmen auch fast alle Hunde, die aktuell im Tierheim auf ein Zuhause warten, teil. Nur drei Vierbeiner konnten leider nicht teilnehmen: zwei aus gesundheitlichen Gründen und ein Neuzugang.

 

Mit dabei waren: Ben • Ben • Blacky • Balloo • Balou • Wotan • Goofy • Schorschi • Arko • Kody • Dobby • Fluffy • Nemo

 

Die ca. 2 ½ - stündige Wanderung ging an Feldern und Wiesen vorbei, durch den schönen angrenzenden Wald und ein kleines Stück durch die Orte Ottweiler und Niederlinxweiler. Die Hexensperre in Niederlinxweiler im Neubaugebiet meisterten die teils verhaltensoriginellen Vierbeiner mit Bravour. Im Anschluss gab es noch ein kleines Gläschen Sekt mit Erdbeeren für die Teilnehmer. Eine tolle Truppe, wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

Wesenstest "light"

Situationstraining am 16.04.2023

Am 16.04.2023 fand unser erster gemeinsamer Termin zum Situationstraining mit Schweinehund - Rund um Mensch & Hund und Dogs_are_awesome_saar statt.


3 Trainerinnen und mehrere motivierte Ehrenamtliche vom Tierheim Linxbachhof fühlten insgesamt 10 Hunden auf den Zahn. Wie verhalten sie sich in bestimmten Alltags-Situationen und wo ist eventuell besonderer Trainingsbedarf?


Den Anfang machte die hübsche Cane Corso Dame Fluffy. Die selbstbewusste und taffe Hündin ist erst seit einigen Wochen im Tierheim und entwickelt sich gut im Training. Bisher war sie aber noch nicht vollständig eingeschätzt worden. Fluffys Besitzerin war mit der Hündin aufgrund ihres eigenen gesundheitlichen Zustandes überfordert. Die junge Dame zeigte sich anfangs recht distanzlos und flog uns gerne im Zwinger ungezügelt, aber freundlich entgegen. An der Leine mutiert sie in Anwesenheit von Artgenossen gerne zum Brüllaffen und kann ihren Zweibeiner an der Leine dabei auch mal locker von den Füßen hauen. Katzen gehören eindeutig nicht zu ihren Freunden, die junge Dame ist dabei jagdlich hoch motiviert unterwegs.


Nun schauten wir uns Fluffys Reaktionen bei einigen alltäglichen Situationen an: Kinderwagen, Roller, Jogger, Menschen mit Rollator, Krücken, Mann mit Blindenstock, flatternde Regenmäntel und ähnliches.


In ihr unheimlichen Situationen zeigte sich Fluffy vorsichtig und wachsam, generell ist sie aber eher freundlich und neugierig unterwegs. In Hundebegegnungen zeigte sie sich ohne Führung nicht mehr ganz so hysterisch wie beim Einzug ins Tierheim, aber dennoch ist da noch einiges an Luft nach oben. Einschränkungen durch das andere Ende der Leine akzeptiert die Dramaqueen dabei nur sehr ungern und kann auch mal hysterisch werden und aus Frust schnappen. 


Natürlich kamen auch spielende "Kinder" zum Einsatz. Der Ball ist - leider wie bei vielen Hunden- ein Thema, frei nach der Devise loslegen und reinsteigern. Ballspiele und diverse Wurfspiele sollten auf keinen Fall auf Fluffys zukünftigem Beschäftigungsplan stehen! Dieses Thema werden wir in Zukunft neben Hundebegegnungen und Social Walks auch auf Fluffys Trainingsplan setzen. Ebenso stehen demnächst Vergesellschaftungen an.


Im Großen und Ganzen zeigte Fluffy schon deutlich, dass das bisher erfolgte Training bereits fruchtet, trotz der kurzen Zeit, in welcher sie sich im Linxbachhof befindet. Sie wählte auch mal von sich aus die Position in zweiter Reihe. Eine tolle Hündin, in den falschen Händen sicher ein Hund mit Potential, unterschätzen sollte man sie definitiv nicht. 
Die Dramaqueen hat unsere Herzen erobert, wir hoffen es findet sich auch bald ein passender Zweibeiner für die hübsche Cane Corso Dame, der ihr ein verantungsvolles und souveränes Zuhause bieten kann.

 

Kody


Kodys Probleme sind uns bekannt, er landete ja auch genau aus diesen im Tierheim: in der Vergangenheit es gab leider Beißvorfälle. Aus dem Ausland gerettet und ab ins Tierheim, wo er jetzt schon 5 Jahre seines Lebens absitzt...


Kody ist prinzipiell ein sehr freundlicher und anhänglicher Hund,  kann aber leider heftig auf Bewegungsreize reagieren, vor allem bei Fahrrädern oder wie jetzt auf den kleinen Roller, der aufgrund der optimalen Verkehrswege nicht wirklich schnell unterwegs war - aber dem eine aufregende Situation vorangegangenen war. 


Der Rüde reagiert nicht immer, er hat sich mittlerweile sehr gut im Griff, nimmt den Platz in der zweiten Reihe sehr gerne an und parkt sich oft freiwillig lieber hinter seinem Menschen. Ist genügend Raum für ihn da und wird er gut geführt, kommt man problemlos an Fahrrädern & Co. vorbei. Kommen stressige und laute Geräusche dazu, oder ist er an einer dicht befahrenen Strasse unterwegs, ist die Reizschwelle schneller überschritten und er kann ggf. auch noch eskalieren. Oder hatte er eine Situation, die ihn hochfahren lässt: den fliegenden Ball.... wie immer ein leidliches Thema in der Hund-Mensch-Beziehung. Auch Kody ist sofort auf den fliegenden Ball angesprungen und war danach schneller mit den Nerven am Ende und bereit zu eskalieren. Ohne Maulkorb hätte es Verletzungen gegeben.

 

Solche Situationen lassen sich nicht immer vermeiden, spielende Kinder mit Ball, Fahrrädern oder Rollern werden im Sommer wieder öfter unterwegs sein. Gut zu wissen, dass die Problematik immer noch besteht. Gerade aus diesen Gründen ist es immer wieder sinnvoll, auch Hunden, die super im Training sind, keine oder kaum Vorfälle mehr hatten, mal wieder auf den Zahn zu fühlen und den Ist-Zustand zu überprüfen.
Und immer wieder ein Augenöffner für das beliebte - oder bei uns unbeliebte Thema Beschäftigung oder gar Belohnung mit Ballwurfspielen...


Schön für uns zu sehen war, dass sich Kody aber in den meisten Situationen auch ohne Führung freiwillig hinter seinen Menschen zurückgezogen hat. Für Kody suchen wir daher ein Zuhause, welches ihm die Verantwortung abnimmt, ihm Sicherheit und Führung gibt und ihm die Geduld und Zeit entgegen bringt, die er benötigt. Kody ist ein folgsamer Hund, der sich schnell bindet, sich gegenüber seinen Bezugspersonen immer freundlich veehält und noch viel Spaß an gemeinsamen Spaziergängen und Wanderungen hat. 

 

Ben &  Blacky

 

Natürlich war auch unser Duo Ben und Blacky beim Situationstraining mit am Start.


Über die beiden  haben wir nicht wirklich viel zu berichten. Man sieht eindeutig, dass ihre Bezugspersonen seit Jahren regelmäßig am Training teilnehmen und es umsetzen: selbst ohne Führung orientierten sich beide Hunde meistens an ihren Haltern und näherten sich eher höflich und freundlich. Tendenzen in kritischen Situationen sind zu erkennen, das Potential, welches hinter den Tierheimhunden vom Tierheim Linxbachhof steckt, lässt sich nicht wegtrainieren. Man kann aber seinem Hund die Möglichkeit geben, sich nicht mehr zuständig fühlen zu müssen und damit für seine und die Sicherheit Dritter sorgen. Man kann seinem Hund gegenüber Verantwortung übernehmen und ihn in der zweiten Reihe parken. Egal ob in Hund-Hund-Begegnungen oder Hund-Mensch-Begegnungen. Das Leben wäre so viel einfacher damit...

 

Last but not least .... die beiden Freunde Wotan und Goofy


Der Mischlingsrüde Wotan hat sich auch ohne Führung an seinem Menschen orientiert, oft nachgefragt und zeigte in allen Situationen, wieviel er in den letzten Monaten mit seiner Bezugsperson gelernt hat. Selbst in der Hundebegegnung blieb er entspannt und zeigte schöne Lösungsansätze, anstatt zu eskalieren. Wir sind sehr stolz auf ihn!


Sein Kollege Drahthaar Goofy braucht da noch etwas mehr Anleitung durch seinen Menschen. Er ist generell eher spannig unterwegs und sehr schnell. Seine Bezugsperson hat aber mittlerweile ein sehr gutes Gespür für den Rüden und weiß, wann sie ihm etwas Freiraum geben kann und er ansprechbar ist, oder wann er eingebremst werden muss. Auch Goofy zeigte deutliche Fortschritte und wir können auf die beiden ebenfalls sehr stolz sein.


Die beiden machten den Abschluss zu unserm spannenden Tag bei Schweinehund - Rund um Mensch & Hund . Wir freuen uns definitiv auf die nächste Aktion! Es ist noch einiges geplant und wir bleiben dran! 

Alles Picobello mit den Linxbachwölfen

Picobello-Aktion am 18.03.2023

Unsere Tierheimhunde Ben, Blacky, Goofy und Kody zogen samstags nachmittags mit ihren ehrenamtlichen Gassigehern und dem ehemaligen Kollegen Shadow los, um die Umwelt ein kleines Stück sauberer zu machen. Neben einer sinnvollen Aufgabe war dies auch eine gute Trainingseinheit für die verhaltensoriginellen Vierbeiner. Eine gelungene Aktion mit tollen Hund-Mensch-Teams!

Frühjahrswanderung am 12.03.2023

Trotz regnerischem Wetter waren unsere Linxbachwölfe Blacky, Goofy und Kody gemeinsam mit einigen wetterfesten Sofawölfen zur Fühjahrswanderung am Offizierspfad Imsbach am Start. Die Wanderroute erstreckte sich über gut 12 km, mit kleiner Essenspause waren wir insgesamt vier Stunden gemütlich unterwegs. Unsere bunt gemischte Hundetruppe ist definitv aufgefallen, und zwar positiv: Hundebegegnungen, Wandergruppen und Spaziergänger, alles super gemeistert. Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor allem unsere Tierheimhunde haben ihre Auszeit sehr genossen. Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung!

GO! Mantrail-Workshop mit Sarah Bremerstein

am 19.02.2023

Sarah Bremerstein (2. v. l.) von „Schweinehund – Rund um Mensch & Hund“ war bei uns zu Gast, und einige Hunde hatten gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Gassigehern die Möglichkeit, ins Mantrailing reinzuschnuppern. Goofy, Ben, Kody, Blacky, Shadow und Atilla waren mit dabei und durften zeigen, was ihre Spürnasen so draufhaben. Gerade für unsere Langzeitinsassen lag uns sehr viel an diesem kleinen Workshop. 

 

Sarah Bremerstein schreibt dazu: „Nasenarbeit ist einfach DIE Beschäftigung für unsere Hunde, und gerade Tierheimhunde, die wenig Schnupperaction und mentale Auslastung haben, kommen hier auf ihre Kosten. Nase, Hirn, Körper, alles wird so richtig in Schwung gebracht. Gleichzeitig gibt's ne gute Portion Kooperation und Kommunikation mit dem jeweiligen Gassigeher, der so an seiner Beziehung zum Hund, an Vertrauen und Teamwork arbeiten kann […]. Gerade für Hunde mit Themen eignet sich Mantrailing hervorragend als Beschäftigung im Team. Goofy, der Deutsch Drahthaar z.B. findet fremde Menschen jetzt eher unnötig, kann aber beim Trailen positive Erfahrungen sammeln, indem er sich mit einer fremden Versteckperson dumm und dämlich darüber freut, dass er sie gefunden hat.“ 

 

Und Goofy ging als Erster an den Start. Wir waren sehr gespannt, wie er die Suche meistert, da er beim Mantrail ja die Führung aktiv übernehmen soll und die Versteckperson sich in der Regel auf Augenhöhe befindet oder sich zum Hund beugen muss, um ihn zu belohnen. Wer Goofy kennt, weiß, warum wir uns da zu Recht Gedanken machen müssen. Um sicher zu gehen, durfte er zunächst einmal seine Trainerin suchen. Und was sollen wir sagen: Goofy war einfach toll, er hatte richtig Spaß dabei, hat sich gefreut „wie Bolle“ und die Messlatte ziemlich hoch gelegt. Einfach toll, ihn so locker und glücklich zu erleben! 

 

Ben und Kody starteten nach Goofy und gaben ebenfalls ihr Bestes. Auch bei Ben müssen wir achtsam sein, da er Futter zur Ressource machen kann und am Ende der Fährte mit Futter belohnt wird. Aber auch er hat gezeigt, dass er in den letzten Monaten viel gelernt hat und sich im Griff hat. Mit 1-2 kurzen Zwischenstopps hat auch er seine vermisste Bezugsperson gefunden und hatte sehr viel Spaß dabei - und dann war's ja auch noch sehr lecker am Ende… 

 

Kody startete auch gleich hochmotiviert - durfte er doch seine Lieblingsperson suchen. Da war das Futter am Ende schon fast überflüssig... Kody ist schon lange im Tierheim und auch er benötigt eine souveräne Führung an der Leine, einen Menschen, der ihm die Verantwortung abnimmt. Er ist in der Regel sehr schnell nervös und gestresst, und reaktiv bei lauten Bewegungsreizen wie zum Beispiel Fahrrädern. Jetzt, wo seine chronisch entzündete Nase endlich verheilt ist, macht Nasenarbeit und Mantrail gleich doppelt Spaß. Auch Kody hat es super gemacht. 

 

Natürlich durfte Blacky auch nicht fehlen. Er hatte bereits öfter die Gelegenheit, beim Mantrail zu zeigen, was er kann. Und obwohl er gesundheitlich leider nicht mehr in Topform ist und der letzte Trail einige Monate her ist, war Blacky wieder voll in seinem Element. Zügig, ohne Zwischenstopp und ohne sich ablenken zu lassen, ist er zielstrebig der Spur zur versteckten Person gefolgt. Wir legten erst eine kurze Strecke zum Einstieg, da er die aber wie erwartet problemlos meisterte, durfte er den zweiten Trail über eine längere Strecke laufen. Für Blacky kein Problem, einfach super! So emotionsflexibel der Border Collie ist, genauso motiviert macht er seinen Job. 

 

Der junge Rüde Shadow zeigte genauso viel Begeisterung bei der Suche wie seine älteren Tierheimkollegen, auch er durfte den zweiten Trail über eine längere Strecke laufen. Ein Naturtalent mit richtig viel „Bock“ auf Nasenarbeit - und zwar mit Herausforderung und keine langweiligen Futterspiele. Ein toller Hund! 

 

Zu guter Letzt durfte sogar unsere gemütliche und stoische Antikdogge Atilla zeigen, dass auch er Gas geben kann. Für Futter ist Atilla eigentlich für alles zu haben, also wollten wir auch ihm einfach den Spaß gönnen. Und entgegen unserer Erwartungen war er für seine Verhältnisse richtig flott unterwegs, zeigte ein angenehmes Trailtempo, zügig und ohne sich ablenken zu lassen folgte er seiner Nase bis zur versteckten Person. Er war definitiv der Traildog der Herzen - einfach süß! 

 

Eine schöne Auszeit für unsere Tierheimhunde, wir werden definitiv dranbleiben. Nicht nur die Vierbeiner hatten Spaß, auch die Zweibeiner waren happy und genossen es, die Fellnasen so ausgelassen und glücklich zu sehen. Vielen Dank an Sarah Bremerstein für diesen tollen Workshop!

Wir haben auch ein Video mit einem kleinen Einblick in den Workshop zusammengeschnitten. Viel Spaß beim Anschauen!

Den Facebook-Beitrag von Sarah Bremerstein dazu finden Sie hier:
https://www.facebook.com/schweinehund.saarland/

Irgendwas stimmt mit Hasi nicht!?

Um ganz viel Impulskontrolle ging es da in der Gruppenstunde.

 
Wotan, Ben und Blacky sind mittlerweile schon "alte Hasen", wenn es darum geht, sich zurückzunehmen und sich herauszuhalten. Kody ist noch nicht so lange dabei und generell sehr schnell nervös, er bleibt schon mal länger dran.
 
Es ist uns gerade bei Hunden mit Aggressionspotential sehr wichtig, dass sie unsere Entscheidungen akzeptieren und sie nicht in Frage stellen. Wir arbeiten dabei auch bewusst lieber körpersprachlich statt mit Leckereien und Ablenkung. Denn wenn der Hund eine Kosten-Nutzen-Rechnung macht, kann es für uns Zweibeiner unter Umständen nicht gut ausgehen. 
 
Auch wenn Blacky und Wotan jagdlich nicht so motiviert wie Ben und Kody unterwegs sind, sind solche Übungen durchaus trotzdem sehr sinnvoll. Als Stellvertreterkonflikt zum Beispiel, denn ein "Nein" akzeptieren die beiden im Konfliktfall sehr ungerne. Wenn sie souverän und konsequent geführt werden, sind es tolle Kumpels mit ihren Menschen, ansonsten kann es schon mal ordentlich Löcher geben. 
 
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich die Hund-Mensch-Teams entwickeln. Nicht nur die Hunde machen dabei tolle Fortschritte, haben mehr Lebensqualität und bessere Vermittlungschancen, auch die Ehrenamtlichen profitieren vom regelmäßigen Training. Eine echte "Win-win-Situation"! 
 
Wer Interesse hat, unser Tierheim als Ehrenamtlicher zu unterstützen, darf sich gerne im Hundehaus melden.

 

Mit Vollgas in Richtung Wochenende!

Damit unsere Langzeitinsassen mehr Qualitätszeit genießen können, versuchen wir, möglichst viele Hunde zusammen zu vergesellschaften. Das ist besonders bei Hunden mit Aggressionspotential nicht einfach. Mittlerweile haben wir zwei kleine Gruppen, die mit den Mitarbeitern regelmäßig in den Freilauf gehen.

 
Blacky, Ben und Kody bilden dabei die eine Gruppe, in dieser ist es auch möglich, andere Hunde zu integrieren, die relativ neu sind. Oft ist auch die kleine Elsa mit dabei. Dabei muss man Blacky gut im Auge behalten, er reagiert sehr gerne unangemessen gegen fremde Artgenossen. Auch Ben sollte man im Blick haben, im Bezug auf Ressourcen. Wir haben kein Spielzeug oder Futter im Freilauf liegen, allerdings kann er auch Menschen zur Ressource machen. Daher achten wir sehr genau darauf, dass er das mit uns eben nicht tut. Sind wichtige Bezugspersonen dabei, müssen wir diese auch im Auge behalten, da nicht jeder Mensch es bemerkt, wenn er in den Besitz des Hundes übergeht. Kody ist relativ unkompliziert, wenn wir Zweibeiner die Situation im Griff haben, hält er sich zurück und hat keinen Grund zu eskalieren. Kody und Ben sind beide sozial und verträglich, können aber bei mangelder Führung eben leider auch anders. Bei Blacky liegt es an der Sympathie des Gegenübers, er lässt sich aber sehr gut von uns bremsen und kann sich durchaus zügeln.
 
Goofy und Wotan bilden die andere Gruppe, bzw.das andere Pärchen. Die beiden sind nicht mit allen Hunden kompatibel. Bei Wotan kommt es auf die Sympathie an, er ist nicht unverträglich, lässt sich aber auch nicht gerne in Frage stellen und kann sehr ernsthaft werden. Goofy nimmt auch mal in größeren Gruppen an SozialSpielStunden teil. Dabei kann er durchaus sehr unverhältnismäßig auf neue oder schwächere Hunde und Menschen reagieren. Daher ist gerade Wotan ein guter Partner für regelmäßigen Sozialkontakt als Qualitätszeit. Goofy kommt auch mit Ben, Blacky und Kody klar. Sind aber freundliche und devote Hunde in der Gruppe, können wir Goofy nicht problemlos integrieren.
 
Dass diese Hunde trotz ihres Problemverhaltens tolle Hunde sind und durchaus soazial mit Hunden und Menschen agieren können, sehen wir tagtäglich in der Arbeit mit ihnen. Der regelmäßige Kontakt untereinander tut allen sehr gut, für die Neuzugänge ist es leichter, integriert zu werden, und die Lebensqualität steigt um ein Vielfaches. So macht Arbeit Spaß!
 
Und so starten die Linxbachwölfe ins Wochenende...

Gassigeher-Schulung am 05.02.2023

"Man kann nicht nicht kommunizieren." Dieses bekannte Zitat von Paul Watzlawick kann als große Überschrift für die Gassigeher-Schulung am 05.02.2023 gesetzt werden.

 
Die Körpersprache in der Mensch-Hund-Beziehung ist stets ein großes Thema. Sie ist eben auch DIE Sprache, die den Hund mit uns verbindet, die von Beginn an einfach mitmischt, ob wir es wollen oder nicht.
 
In unserer Welt rund um das Thema Hund liegt der Fokus dabei ganz oft auf der Körpersprache der Hunde. Da gibt es Bücher, Vorträge, Schulungen, Kurse und und und... Der Mensch soll sie lesen und deuten lernen und angepasst reagieren oder intervenieren. Ja nach Trainingsmethode mit Leckerli, Futter, der eigenen Körpersprache oder mit antrainierten Signalen und Kommandos.
 
Dabei vergessen wir Menschen ganz oft, was Körpersprache überhaupt ausmacht. Wir reden jetzt nicht von der, die wir bewusst unter Anleitung im Training oder in der Arbeit mit Hunden einsetzen. Sondern von der, die wir unbewusst leben, die uns als Individuum ausmacht, die aber gerade im Zusammenleben von verhaltensoriginellen Hunden und Menschen sehr bedeutsam ist. Die, die Hunde von der ersten Minute an wahrnehmen und lesen und die das Bild, das er sich von seinem Menschen macht, prägt. Ob im Umgang mit dem Privathund oder mit dem Tierheimhund. 
 
Nebenbei bemerkt: Wie schnell machen wir Menschen uns ein Bild von einem anderen Menschen oder einem Hund - anhand dessen, was wir sehen - wie oft liegen wir richtig? Wie schnell nimmt der Hund sein Gegenüber war und wie schnell liegt der Hund richtig?
Genau. Der Hund ist uns da um einiges voraus... 
 
Wie wichtig dieses Thema ist, zeigten uns gestern die Hunde Goofy, Wotan, Ben, Blacky und Karl. Wie schnell Hunde einschätzen, agieren und reagieren. Wieviel unsere Körpersprache im Umgang mit auffälligen Hunden ausmacht, und zwar nicht nur im gezielten Training mit dem jeweiligen Hund, sondern auch auf den täglichen Gassigängen als Ehrenamtlicher. Und wie schnell das ins Auge gehen kann, je nach Lernerfahrung der Hunde, wenn diese auch noch ein gewisses Aggressionspotential mitbringen. Warum wir "rot" eingestufte Hunde nicht jedem einfach in die Hand drücken wollen. 
 
Natürlich haben wir uns auch die Körpersprache und den Umgang der Hunde untereinander angeschaut. Warum eben die Vergesellschaftung von Ben und Blacky oder von Goofy und Wotan funktionieren und was wir davon lernen können - im Bezug auf unsere Körpersprache, unser Auftreten, unsere Führungsqualitäten bei Hunden mit Aggressionspotential.
 
Es war definitiv ein spannender Vormittag mit dem ein oder anderen Augenöffner für die interessierten Ehrenamtlichen und Mitarbeiter: Warum eine eingeklemmte Rute und Zittern nicht immer Angst bedeuten, was die Körpersprache des Gegenübers über das Potential des Anderen aussagt, warum ein Maulkorb richtig sitzen sollte, wie schnell Hunde "runterzählen" können, warum eine freundliche und vorsichtige Annäherung unsererseits anders verlaufen kann als erwartet, wie schnell Hunde Gedanken lesen können und warum Hunde auch nur Menschen sind. 
 
Gassigeher-Schulungen am Tierheim Linxbachhof finden mehrmals im Jahr statt. Denn wir möchten, dass Menschen und Hunde sicher unterwegs sind, eine stressfreie und wertvolle Zeit miteinander verbringen und die Hunde positive Erfahrungen mitnehmen.
 
Die Ehrenamtlichen und Mitarbeiter des Linxbachhofs und auch unsere Hunde freuen sich auf weitere spannende Workshops und Schulungen.
 

Neujahrswanderung am 29.01.2023

Blacky war bei der ersten offiziellen Wanderung der SofaWanderWölfe im schönen St.Wendeler Land dabei. Und hat den Ausflug sichtlich genossen. Die Neujahrswanderung führte uns zum Achatweg in Freisen. Ein kleines Stück Fahrt, die sich definitiv gelohnt hat. Denn wir wurden von einer wunderschönen Schneelandschaft begrüßt. Weitere Wandertermine sind in Planung.

 

Danke an acht.und.vier für die Fotos (s. copyright)!

Nasenarbeit

Neulich durften unsere beiden Drahthaar-Rüden Ben und Goofy sich ganz ihrem Element widmen: ihrer Nase. Es ging zur Spurensuche in den Schnee.

 

Für Goofy eine willkommene Abwechslung. Da Goofy keine Aggression im Bezug auf Ressourcen zeigt und sich keine fremden Personen auf der Strecke befanden, durfte er "oben ohne". Er hat seine Aufgabe super gemeistert, hat freudig die Spur verfolgt und war ganz in seinem Element.

 

Auch Ben genoss die Unterrichtseinheit sehr. Da Ben zur Ressourcenverteidigung neigt, besonders wenn es um Futter geht, wird Ben vorsichtigshalber mit Maulkorb trainiert. Wir haben bewusst die Spur am Ende mit einer Schüssel präpariert, um zeitgleich neben einer Beschäftigung auch gleich das Thema "Ressource" anzugehen. Anzeigen, aber nicht verteidigen! Auch Ben hat seine erste Unterrichtsstunde mit Bravour bestanden.

Mal so ganz im Vertrauen...

Die Linxbachwölfe drückten wieder fleißig die Schulbank. Auf dem Stundenplan stand wieder eine kleine Halteübung: Auf Tuchfühlung gehen, sich vertraut machen, sich aufeinander einlassen, Nähe und Halten zu unseren Bedingungen. Nicht jederhunds Sache, besonders, wenn ausgerechnet jetzt die Hofkatze kreuzt, andere Hunde in der Nähe bellen oder man gerade keine Lust auf Unterricht hat.

 

Für viele Hunde ist dies Neuland. Passiert in der Regel Tuchfühlung oft nur zu den Bedingungen des Hundes. Für viele Menschen auch, denn nicht jeder Hund lässt sich auf Anhieb darauf ein und genießt es - entgegen unseren Erwartungen. Der sonst so verschmuste und distanzlose Hund hat dann doch plötzlich andere Vorstellungen vom "Aufeinander einlassen". Je nach Größe und Potential des Hundes eine echte Herausforderung...

 

Umso schöner gegen Ende des Trainings, wenn die anfangs aufgeregten, hibbeligen und frustrierten Hunde ankommen und nach der Übung entspannt neben der Bezugsperson sitzen und dem Schlusswort der Trainerin lauschen.

 

Ein kleiner Augenöffner. Für Hund und Mensch.

Social-Walk

Kalt, nass und rutschig: Da ist gute Leinenführigkeit viel wert! Für die Sofawölfe und die Linxbachwölfe kein Problem...

 

Blacky und Goofy waren gemeinsam mit Privathunden rund um den nahe gelegenen Wingertsweiher unterwegs. Blacky hält sich sehr tapfer und genießt trotz seiner schweren Herzerkrankung im Endstadium die gemeinsamen Ausflüge mit seiner Gassigeherin Esther.

Goofy entwickelt sich unter dem konsequenten Training, da haben wir mit Katrin einen echten Glücksgriff gemacht.

Ein Beitrag aus unserem Adventskalender 2022:

Neulich am Linxbachhof...

Neulich trafen sich Ben und Blacky zu einem Nachmittagsplausch unter Freunden.

Ben: Hey, Blacky, na, wie geht's dir? Du guckst so betrübt!

Blacky: Ach, die letzte Zeit ist mir hier einfach zuviel Treiben! Dauernd kommen Neue hier in unsere WG. Vorlaute Kerle, frech und ohne Respekt, läufige Hündinnen, die die Bude auf den Kopf stellen, und dann sind da ja auch noch so viele Menschen. Jeder denkt, es macht uns total glücklich, wenn wir sie Gassi führen dürfen. Ich muss mir dann abends hier das Gejammer der Kollegen anhören und wie sie mich beneiden, dass ich so privilegiert bin und mich nur auf eine Pfote voll Zweibeiner einstellen muss. Geht dir das Gejammer nicht auf die Nerven?

Ben: Hm... Ja, manchmal schon! Aber, ach weißt du, solange abends der Napf voll ist, ich pünktlich zuhause bin, komm ich ganz gut klar. Futter, das ist wichtig!

Blacky: Futter? Du hast ja mal wieder nur Essen im Kopf! Ich persönlich mag einfach meine Ruhe. Meine eigenen vier Wände und mein schwarzes Gummiding. Und die paar Menschen, mit denen ich gut kann. Meine Pumpe macht den Stress einfach nicht mehr so mit.

Ben: Ach ja, stimmt, du warst ja letztens beim Doktor. Naja, immerhin hast du "Deine Menschen". Genieße es und lass doch die anderen jammern. Mir tun ja eher die Menschen leid. Manche wissen gar nicht, was sie wollen, und wie das Leben so funktioniert. Ihnen muss man wie kleinen Welpen erst einmal die Welt erklären, das ist wirklich anstrengend! Sie können ja noch nicht einmal gerade an der Leine laufen. Aber nach fünf Wintern habe ich mich daran gewöhnt, dass Menschen nicht so einfach sind.

Blacky: Ich bin jetzt schon drei Winter hier. Und ich weiß, was du meinst! Bei den Menschen blickt man manchmal wirklich nicht mehr durch. Mal dürfen wir sagen, wo's langgeht, und zeigen, wo es denn toll riecht und wo es sich lohnt zu markieren. Dann dürfen wir auch schimpfen, wenn uns wieder irgendein Hanswurst entgegen kommt. Und dann dürfen wir es wieder nicht... Der eine sagt so, der andere so. Versteh das mal einer!

Ben: Ja, das stimmt schon. Hast du gesehen, wie die anderen das machen? Goofy zum Beispiel fliegt dann einfach mal durch die Gegend. Er trifft halt nicht immer so gut wie ich, aber du musst mal die Gesichter der Menschen sehen, wenn sie plötzlich einen Drahthaar an der Brust hängen haben...

Blacky: Ja, das ist vielleicht ein Knallkopp... Da springt der doch neulich einfach über mich drüber... Ne richtige Sportskanone! Aber so hält man sich Fremde vom Leib.

 

Ben: Oder der neue, Kody. Der sagt einfach frei Schnauze seine Meinung. Hm, auch 'ne Möglichkeit...

 

Blacky: Ja, der hat echt ein Organ! Und die Ausdauer - bewundernswert!

Ben: Wotan ist auch gut, macht immer auf ganz lieb. Aber der hat's echt drauf! Wenn er sich nicht mit den anderen prügeln darf, bekommt es eben das andere Ende der Leine ab. Zum Glück verstehen die Zweibeiner nicht, was er immer so brüllt...

Blacky: Jaja, ihr habt ja auch Nerven aus Draht, ich verliere da manchmal einfach die Nerven. Aber ich hab' da neulich was mitbekommen: Es soll jetzt bald rote, gelbe und grüne Hunde hier geben... Hast du eine Ahnung, was das wieder ist?

Ben: Hä? Was? Nee, ich hab keinen Plan. Rot, gelb und grün habe ich nur mal an einer Straßenkreuzung gesehen... Ich fände ja pink oder neongelb cool. Stell dir mal Wotan in pink vor, oder Goofy in leuchtenden Neonfarben... ich kugele mich gleich weg...

Blacky: Also ich bin da schon sehr drauf gespannt. Ich persönlich ziehe ja schwarz vor. Aber rot finde ich auch okay. A propos schwarz: Wo ist denn jetzt wieder mein geliebtes schwarzes Gummiding hin?

Ben: Du und das schwarze Ding... Blacky?? Hm, weg isser... 

Fit durch die Vorweihnachtszeit

Die Linxbachwölfe vom Tierheim Linxbachhof waren in der letzen Zeit sportlich unterwegs.

 

Überwiegend im Zwinger, zweimal täglich raus im nasskalten Novemberwetter, da bleibt die körperliche Gesundheit etwas auf der Strecke. Und ausreichend sinnvolle Beschäftigung ist in Tierheimen auch nicht die Regel. Dafür fehlt Personal und Zeit. Aber so oft es geht versuchen wir gemeinsam mit engagierten Ehrenamtlichen, den Tierheimalltag etwas aufzupeppen. Bei trockenem Wetter werden da auch mal die Cavaletti und Balancepads nach draußen geschafft. Ansonsten befindet sich unsere Physiomeile im Innenraum vom Hundehaus und kann nach dem Gassigehen von allen genutzt werden.

 

Das dient nicht nur der Koordination und dem Körpergefühl der Hunde, nein, auch die Bindung und das Vertrauen vom Hund-Mensch-Team wachsen.

 

Warum wir bei Tierheimhunden auch auf Bindung und Vertrauen Wert legen? Weil dies gerade bei verhaltensoriginellen Vierbeinern, neben Routine und Beständigkeit, wichtig ist. Und das funktioniert in der Regel am besten mit festen Bezugspersonen, die die Special Effects unserer Schützlinge kennen und daran arbeiten.

 

Die Tierheimhunde profitieren daher sehr von festen Gassigängern und wir sehen, dass es Ihnen gut tut. Denn genau wie wir Menschen kennen wir unseren "Umgang" gerne und können uns nur fallen lassen mit der Person unseres Vertrauens.

 

Wer Interesse hat, Teil des Teams der Linxbachwölfe zu werden und regelmäßig gemeinsam mit uns und den Tierheimhunden zu arbeiten, kann sich gerne bei uns informieren, oder auch bei den "Sofawölfen".

GlühweinSpendenWanderung

am 12.11.2022

Ein voller Erfolg war die von den "Sofawölfen" organisierte GlühweinSpendenWanderung zugunsten des Tierheim Linxbachhof. Unsere Tierheimhunde ließen es sich natürlich nicht nehmen und sie waren fast alle mit dabei. Gemeinsam mit Privathunden ging es durch das beschauliche Niederlinxweiler und auch ein Stück durch den Wald. Über 20 Vierbeiner und noch mehr Zweibeiner zogen als bunte Lichterbande los. Auch so mancher Anwohner bewunderte den gut gelaunten Wandertrupp. Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein, Brezeln & Co. Unsere Tierheimhunde ernteten großes Lob, denn sie benahmen sich in der großen Hunde- und Menschenmenge vorbildlich. Zusammen mit der Lichterwanderung der Köllertaler "Sofawölfe" wurden über 500 € gesammelt. Wir sagen von Herzen "Danke"!

Workshop mit Frauke Loup

 

Am 08.11.2022 besuchte uns Frauke Loup vom Projekt "Start ins-neue-Leben", um gemeinsam mit unseren Hunden vor Ort zu arbeiten. Es war ein spannender und lehrreicher Tag, wir haben viel mitgenommen und wir hatten sehr viel Spaß! Das positive Feedback zu unserer Arbeit motiviert uns natürlich sehr, weiter dranzubleiben und immer weiter daran zu feilen. Vielen Dank an "Start ins-neue-Leben" und "Tasso e. V.", die diesen Workshop ermöglicht haben!

Modisch unterwegs...

 

... sind unsere Hunde zukünftig bei auswärtigen Terminen und bei gemischten Veranstaltungen mit Privathunden, damit sie als Tierheimhunde, die ein Zuhause suchen, zu erkennen sind. Dazu haben sie nun individuell angefertigte Halstücher mit ihrem Namen und dem Hinweis auf den Linxbachhof bekommen. Unsere Jungs Ben, Blacky, Goofy, Kody und Wotan haben ihre neuen Accessoires schon einmal anprobiert und bei einer kleinen Modenschau präsentiert. Blacky hat sich gleich für zwei Trage-Varianten entschieden (was ihm vielleicht einmal eine wichtige Rolle in "Rotkäppchen" einbringen könnte ;-). Vielen Dank an Alexandra Thomas, Noah Berlich und Meike Schwarzweller, die die Halstücher gespendet haben, und an Britta Schütz, die die stylischen Halstücher angefertigt hat!

Neulich in der Hundeschule...

Wenn ein "Tigga" den Weg kreuzt...

 

... dann darf man sich nicht einfach draufstürzen. Und wenn der Mensch den auch noch spannend findet, streichelt und in die Luft wirft, dann muss man auch mal die Nerven behalten können und sich heraushalten. Das lernen auch die Tierheimhunde Ben, Blacky, Goofy, Kody und Wotan. Und das rein körpersprachlich und ruhig umzusetzen - ohne Signale oder Kommandos - , das lernen die Ehrenamtlichen gemeinsam mit den verhaltensoriginellen Vierbeinern.

Sternenwanderung am 24.09.2022

Mit dabei waren die Tierheimhunde Balou, Ben, Blacky, Goofy und Kody. Gemeinsam mit 10 Privathunden ging es rund um das St. Wendeler Missionshaus. Mit dabei waren auch einige Kinder und ein Baby. Eine kleine Herausforderung für unsere verhaltensoriginellen Vierbeiner, die alle toll gemeistert haben.

Sommerfest der Hundeschule "Chaoten auf 4 Pfoten"

am 17.09.2022

"Schüleraustausch" hieß es für Wotan, Ben und Blacky beim Besuch des Sommerfestes der Hundeschule "Chaoten auf 4 Pfoten" in Homburg. Die drei Jungs zeigten sich trotz der Vielzahl von fremden Hunden und Menschen, dem bunten Treiben und vieler verlockender Gerüche von ihrer besten Seite. Unsere Tierheimhunde haben zukünftig die Möglichkeit, auch das Trainingsangebot der "Chaoten auf 4 Pfoten" zu nutzen. Vielen Dank für diese tolle Kooperation!

Spendenwanderung

durch den "Urwald vor den Toren der Stadt"

am 28.08.2022

Ein voller Erfolg war die von den "Sofawölfen" veranstaltete Spendenwanderung zugunsten des Tierheim Linxbachhof. Insgesamt 500 € wurden dabei gesammelt. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer, auch an alle, die nicht teilnehmen konnten, aber trotzdem gespendet haben. Ein besonderer Dank geht an Dirk Bach alias DJ D. Creek, der den größten Anteil gespendet hat und die Summe rund gemacht hat. Mit dem Geld soll vor allem ein Teil der Tierarztkosten gedeckt werden, die derzeit durch die Behandlung unserer Langzeitinsassen stetig steigen.

 

Unsere Tierheimhunde Blacky, Goofy und Wotan ließen es sich nicht nehmen, mitzuwandern, und auch Peppy von der Tierhilfe Korfu e. V. war mit dabei. Mit Ace und Jagdhundmix Peppi nahmen auch zwei ehemalige Tierheimbewohner teil. Insgesamt waren 17 Hunde am Start und zogen mit ihren Menschen bei bestem Wetter durch den Saarbrücker Urwald. Eine kleine Pause mit Erfrischung gab es am Naturfreundehaus Kirschheck. 

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Tierheim Linxbachhof

 

Linxbachhof 1

66606 St.Wendel 

Niederlinxweiler

 

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